Führungen im U-Boot U9

  •  bis 
  •  bis 

Auch U-Boot Fans kommen im Technik Museum Speyer auf ihre Kosten, denn Speyer gehört zu einem der südlichsten U-Boot Stützpunkte in Deutschland. Vor 28 Jahren fand das 46 Meter lange und 466 Tonnen schwere U-Boot U9 seinen Weg in die Domstadt. Nach Außerdienststellung gelangte das U-Boot U9 über den Rhein, von Rotterdam bis Speyer, ins Museum. Tausende verfolgten damals gespannt den Transport des Giganten. Bis heute zählt das U-Boot zu einem der Highlights für große und kleine Technikbegeisterte und auch ehemalige Crewmitglieder und Ubootfahrer kommen regelmäßig vorbei. Allen voran Jürgen Weber, der einen besonderen Bezug zu dem in Speyer ausgestellten Exemplar hat. Als Wachoffizier und späterer Kommandant war Weber von 1980 bis 1992 auf mehreren Booten im Einsatz, darunter auch auf U9.

Gemeinsam mit seiner Truppe des Verbands Deutscher Ubootfahrer e.V. unterstützt Weber den Museumsverein bei verschiedenen Arbeiten am U-Boot oder bietet exklusive Führungen mit spannenden Einblicken hinter die Kulisse an. Ganz klar, dass die Ubootfahrer auch zum 30. Geburtstag des Technik Museum Speyer am 11. April mit dabei sind. „Wir sind seit vielen Jahren gut mit dem Museum befreundet und kommen immer gerne in die Pfalz. Natürlich sind wir beim Jubiläum mit dabei. Wir beantworten die Fragen der Besucher und es wird auch sicher die ein oder andere Anekdote aus unserer aktiven Zeit erzählt werden“ berichtet Jürgen Weber. Die Ubootfahrer reisen bereits früher an und bereiten alles für die Museumsbesucher vor. Mit dabei ist dieses Mal Udo Geffers. Als ehemaliger Sonarmeister kennt er sich gut aus, was auch daran liegt, dass auch er auf U9 diente.

Informationen für Besucher
Die kostenlosen Führungen auf dem U-Boot finden am 10. und 11. April, am 12. und 13. Juni, am 17. und 18. Juli sowie am 23. und 24. Oktober 2021 zwischen 9 und 17 Uhr statt. Bedingt durch die geltenden Hygienemaßnahmen können die Führungen nur mit einer begrenzten Anzahl an Besuchern durchgeführt werden, daher kann es zu Wartezeiten kommen.